Vermögensaufbau 4.0

Denk‘ ich an deutsche Anleger in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.

John Bachnick

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Liebe Leserinnen,
liebe Leser,


neues Jahr – neues Glück – bekannte Umstände.

Die Unsicherheit deutscher Anleger nimmt wieder deutlich zu. Wie geht es weiter mit Donald Trump, dem Austritt Großbritanniens aus der Eurozone, der Schieflage europäischer Banken, den historisch niedrigen Zinsen und dem politischen Durcheinander? Nur einige Fragen denen man sich heute stellen muss – jeden Tag folgen weitere Berichte über Betrug und Korruption.

DOCH klammheimlich hat sich der Aktienmarkt auf neue Höchststände geschraubt, Unternehmen vermelden Rekordgewinne und gute Aussichten für die nächsten Jahre, der Streit mit Russland kann in 2017 wieder beendet werden, die Arbeitslosenquote ist so tief wie seit 2009 nicht mehr und die Eurozone ist wieder im Bereich eines realen Wirtschaftswachstums – selbst Griechenland!
Diese guten Nachrichten schaffen es leider nur selten in unsere Medien.

Sieht man sich einmal an, wie die Deutschen Ihr Geldvermögen anlegen, scheint es als glaube man den schlechten Nachrichten mehr als den Guten. Laut dem statistischen Bundesamt war das Geldvermögen der Deutschen im Jahr 2015 folgendermaßen verteilt:

Capitalstar

Da ist es kein Wunder, dass der gut gelaufene Aktienmarkt nur bedingt interessant für uns ist.

Was bedeutet das nun für Ihr Geld? Nehmen wir einmal an – ich gebe Ihnen 100.000 EUR in die Hand und Sie legen es nach oben genanntem Schema in aktuelle Anlagen mit den Zinssätzen des Jahres 2016 an:

Anlagebetrag
38.600,00 €
36.600,00 €
9.100,00 €
6.400,00 €
2.700,00 €
2.600,00 €
4.000,00 €
100.000,00 €
Zins in %
1,20%
0,20%
1,50%
8,00%
0,00%
0,50%
0,00%
 
Zins in €
463,20 €
73,20 €
136,50 €
512,00 €
0,00 €
13,00 €
0,00 €
1.197,90 €


Die Durchschnittsverzinsung der Deutschen lag im Jahr 2016 somit bei 1,2%!
Lege ich nun eine Inflation von 1,5% zu Grunde, führt dies zu einem realen Verlust von 302,10 EUR im Jahr 2016. Es würde in diesem Beispiel bereits ausreichen, den Anteil an Aktien und Investmentfonds auf jeweils 10% anzupassen, um diesem Verlust zu entweichen.
Geldanlage ist wie die Fahrt auf einer dreispurigen Autobahn!
Kaum ist ein Vergleich zutreffender.

  • Sie können Ihr Ziel bequem auf der rechten Spur erreichen, haben jedoch das Problem, dass hier viele LKW unterwegs sind und Sie somit nur sehr langsam vorankommen. Zumindest haben Sie nicht das Risiko eines Spurwechsels zu befürchten.
  • Sind Sie eher der Mittelspurfahrer, dann möchten Sie Ihr Ziel zügig erreichen und nehmen hierfür Überholmanöver in Kauf.
  • Oder sind Sie doch eher mit einem schnellen Auto auf der linken Spur unterwegs und genießen das Gefühl, die Welt hinter sich zu lassen, gehen aber auch gleichzeitig ein deutlich höheres Unfallrisiko ein?

Schaut man sich nun das Vermögen der Deutschen an, kommt es so vor, als hätten wir unser Auto auf dem Standstreifen geparkt, die Räder durch Holzklötze ersetzt und begeben uns nun zu Fuß in Richtung Zielort. Was wir dabei gerne vergessen: zu Fuß auf einer dreispurigen Autobahn kann nicht immer die sicherste Variante sein!

Also liebe Leserinnen und Leser – Pannenhilfe gefällig? – Sprechen Sie uns an!

Wir machen Ihr Auto nicht nur wieder flott, sondern stellen Ihnen sogar Ihren persönlichen Chauffeur an die Seite, der Sie durch jede Marktlage sicher und schnell ans Ziel bringt.

Wir freuen uns auf Sie!
Mit den besten Wünschen

Ihr
John Bachnick
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